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26-06-2015 13:30

Im Anlass an die Kennzeichnung des 26.Juni – Internationalen Tages gegen Folter Es ist skandalös, dass der Staat Bosnien und Herzegowina trotz der gerichtlich festgelegten Tatsachen noch immer nicht das Gesetz über Rechte der Folteropfer verabschiedet hat und damit die Existenz der Konzentrationslager und der dort getöteten Opfer leugnet...

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Rückkehr nach Srebrenica

Die erste Massenrückkehr nach Srebrenica war ja gerade die Rückkehr der Toten. Dies geschah am 31.März 2003, als 602 exhumierte und identifizierte Opfer, deren Überreste man in ca. 100 Massengräbern zwischen Srebrenica und Kladanj gefunden hatte, beerdigt wurden.

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Hilfe für Srebrenica-Rückkehrer

Wegen der grossen Notdurft der Srebrenica-Rückkehrer haben wir in Zusammenarbeit mit den GfbV - Sektionen Deutschland, Schweiz und Luxemburg wie auch mit anderen Organisationen und Stiftungen (wie z.B. der Georg Kraus Stiftung) und Privatpersonen aus Deutschland und der Schweiz Hilfe für Rückkehrer nach Srebrenica organisiert im Rahmen des Projektes "Hilfe zur Selbsthilfe".

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Aussagen überlebender Opfer

H.H. geboren 1966 in einem Dorf unweit von Bratunac

"In Srebrenica wohnte ich in der Nähe des Krankenhauses. Die meiste Zeit verbrachten wir in Kellern, wo wir uns vor serbischen Bomben und Granaten versteckt hielten.

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Fall der UN-Schutzzone Srebrenica

Fall der “Schutzzone” Srebrenica


 

Im April 1992 fiel Srebrenica zum ersten Mal in serbische Hände. Schon bald konnte der serbische Okkupator von den lokalen Verteidigungskräften vertrieben werden. Die Einwohner der Stadt und ihrer grösseren Umgebung, welche zusammen mit den Flüchtlingen ca. 40.000 Personen zählten, waren jedoch ab diesem Moment Geiseln der jugoslawischen Armee und Truppen der bosnischen Serben, welche sie dreieinhalb Jahre vom Rest der Welt abgeschnitten hielten. Am sechsten April 1993 rief der Sicherheitsrat Srebrenica zur Schutzzone der Vereinten Nationen aus. Am 11.April 1993 wurde die Stadt demilitarisiert. 

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16.744 Schuhe für Srebrenica


Die Idee für dieses Projekt stammt von den Müttern aus Srebrenica, die den Aufbau einer Säule der Schande wünschten, auf der die Namen all jener eingraviert werden sollten, die es den serbischen Truppen unter Kommando von General Ratko Mladic ermöglicht haben, mehr als 8.000 ihrer Söhne, Ehemänner, Brüder und Väter massenweise zu exekutieren.  Das grösste Verbrechen in Europa nach Ende des Zweiten Weltkrieges hat sich in dieser UNO – Schutzzone Srebrenica ereignet. Dieses Verbrechen hätte die UNO, wenn sie es gewollt hätte, verhindern können.
Deshalb haben wir die Intiative des Zentrums für politische Schönheit unterstützt, die das Ziel hat, von 8.372 Paaren gesammelten gebrauchten Schuhe eine künstlerische Skulptur, symbolische zwei Buchstaben – U und N, aufzurichten. Diese acht Meter hohe Skulptur wird in Potocari bei Srebrenica aufgestellt - an dem Ort, an dem der Genozid auch begangen wurde. Die überlebenden Genozidopfer werden dort die Namen derjenigen eintragen, die für dieses Verbrechen mitverantwortlich sind, wie Boutros Boutros Ghali, Yasushi Akashi, Bernard Janvier, Jacques Chirac, Koffi Annan, Thomas Karremans und andere.
Dieses Mahnmal wird einen Kampf gegen das Vergessen aber auch eine Mahnung darstellen, dass die UNO und vor allem Staaten des UNO-Sicherheitsrates effektiver und handlungsfähiger sein sollte, damit sich Srebrenica niemals und nirgends wiederholt. Es waren gerade Staaten wie Grossbritannien und Frankreich, ständige Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates, die mit ihrer Untätigkeit und dem mangelnden Interesse für die Menschen in Srebrenica dieses Verbrechen ermöglicht haben.   


 
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